In diesem Fall handelt es sich um einen Rotwein, Premier Cru, Lage "Les Champeaux", Jahrgang 2001. Bedauernswerterweise kam nur eine Flasche zum Einsatz, die aber die erwünschte Funktion voll geleistet hat: Ein kleiner Schwips, verursacht durch einen fast überirdischen, subtilen Geschmack. Gewisse Kollegen sprechen davon, daß man sich mit den Resten gerne einreiben möge. Hier gab es keine Reste. Speziell, wenn man den Wein zu westfälischer Flugente trinkt.
Note: 1 Verfügbarkeit: zu selten
Ich weiß nicht wieso, aber solche Artikel sprechen mich an.
Das Weingut Tesch besticht denn auch durch einen schönen, schlichten Internetauftritt. Ein echter Showstopper, daß ausgerechnet zum Erscheinen des Artikels in der WAMS die Bestellung des Probierpakets nicht funktioniert hat.
Diesen Artikel fand ich auch interessant. Irgendwie kann man ihn auch im Zusammenhang sehen. Ein weiteres Indiz zu meiner momentanen Lieblingsthese: Einfach, aber nicht simpel. Interessant, wie viele Wort man dann auch wieder darum machen kann. Zum Beispiel hier. Nett ist aber: Ein vertikaler Duft. Ein Pflock in der Erde.
Seit einigen Monaten meine ich, einem Geheimkult auf der Spur zu sein. Autos, auf denen zwei gekreuzte Säbel als Aufkleber zu sehen sind. Waffennarren? Bodyguards? Weit gefehlt: Sansibar.
Es gibt eine Kategorie, in der "Billig" vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet. Das heute fast kostenlose Internet eröffnet neue Möglichkeiten der Kommunikation, weltweit, jederzeit; Billigflieger dagegen machen die Standortwahl in vielen Fällen zweitrangig. Wieso sollte man beispielsweise in Deutschland eine Tagung machen, wenn man hier tagen, übernachten und essen kann? Wieso 6 Stunden nach Passau mit dem Zug, wenn ich in einer Stunde in Berlin bin? Und in anderthalb Stunden in Paris?
Wo ist billig denn negativ?
Ich brauche keine Notbooks für 699 EUR mit 15 Zoll LCD-Display bei 1024x768 Pixeln "Auflösung". Keine Billig-T-Shirts, die nach 2 Wäschen ausgeleiert und nach 4 Wäschen aus der Mode sind. Kein billiges Essen, das nicht schmeckt und erst recht nicht glücklich macht (und Los Wochos war auch schon besser...). Ich brauche keinen billigen Urlaub in einer Bettenburg, wenn ich beispielsweise hier spazieren gehen kann, um dann da zu schlafen.
Schlegelhof bei Freiburg - schon lange nicht mehr einen Ort gefunden, an dem man sich so wenig nach Gastronomie und so sehr nach "zuhause bei Freunden" gefühlt hat. Traumhaft.
...for some whopping 20 Euros per person - without the drinks. Hotel Mövenpick in Münster. I guess they simply took the price in Swiss Francs and exchanged the currency symbol. Good for me that the other guys paid. Not too long ago you could have a nice dinner with your loved one for that price. For two.
... und eine schmackhafte dazu: Mutti aus Parma
ist hiermit eröffnet!
Der besondere Tip: Sauce Remoulade und Sambal Manis gemischt im Verhältnis 10:2 - für Lebensmüde gerne auch 1:1 ;-)
... hat gerade recht leckere käselastige Burger und einen öffentlichen WLAN-Internet-Zugang. Im wahrsten Sinne des Wortes eine feine Sache! McDonalds.ch
Die Preise sind offensichtlich auch so kalkuliert, daß sie sich das leisten könnnen: 8,95 EUR für ein Sparmenü. Also 100% mehr als in D.
McDonalds schaltet offensichtlich in allen großen Tageszeitungen Anzeigen mit kompletter Nährwerttabelle der aktuell angebotenen Mahlzeiten.
Es fällt auf, daß die Rezeptur der Pommes frites geändert wurde, zumindest der Kaloriengehalt der mittleren Pommes beträgt nun nur noch 331 Kalorien nach vorher 598. Das ist aber auch das einzig Positive. Grilled Chicken Caprese hat 485 Kalorien. Der Konkurrenzburger von Buger King, Grilled Chicken Deluxe Special hat nur 274 Kalorien. Und wer sich einen Blaubeer-Muffin gönnt, nimmt bei McDonalds 480 Kalorien mit. Auch die neuen Salate sind mit 450 Kalorien inkl. Cesar-Dressing nicht gerade Light-Kost.
Bei schlechterer Atmosphäre bleibt Burger King da das Fast-Food-Restaurant der Wahl. Grilled Chicken Deluxe special mit einem Grilled Chicken Wrap und einer Cola Light: 550 Kalorien und man verläßt den Laden satt, hatte auch Salat, wenig Fett und gut gegrilltes Gemüse.
Mahlzeit...
Es hat ohne Zweifel etwas Stylishes an sich - die neue Geschmacksvariante von Fisherman's Friend. Spicy mandarine heißt die neue Sorte und die Verpackung kommt in leuchtendem Müllabfuhr-Orange daher.
Geschmacklich sind die Pastillen leider etwas spräde - zumindest auf den ersten Lutscher hin stellt sich dieses "igitt - leicht verfaulte Mandarine" ein, das man noch so gut von Tritop-Mandarine in Erinnerung hat. Doch spätestens aber der dritten Pastille - kaum 20km später - entwickelt sich ein Suchtfaktor. Bis auf weiteres werden die Kirsch-Pastillen geschmäht und Mandarine ist in.
War da nicht auch mal Zimt? Na ja, derzeit lieber nicht.
Nachdem der heutige Sonntag doch durchaus freundliches Wetter zu bieten versprach, hatten wir uns bereits am Freitag mit allem möglichen Grillgut eingedeckt.
Die Grillsaison haben wir nunmehr eröffnet, erstes Testobjekt auf dem Weg zum eigenen Grill war das vorher von uns generalgereinigte Gerät unseres Vermieters. Ein sogenannter Säulengrill. Die Funktionsweise ist ebenso einfach wie effizient. Die Grillschale mit der Holzkohle ruht auf einer hohlen Säule, die durch ein Gitterrost abgedeckt ist. Vor der Befülllung der Schale mit der Kohle entfernt man den Rost und stopft geknülltes Zeitungspapier in die Säule. Dann kommt der Rost wieder drauf und die Kohle drüber.
Das Zeitungspapier wird von unten über drei Lüftungsöffnungen entzündet. Sofort kommt es für ca. 5 Minuten zu überaus heftiger Rauchentwicklung, bis die Zeitung vollends verbrannt ist. Dann bemerkt man, wie die Kohle bereits eine muntere Glut entwickelt hat. In der Hoffnung, daß wutentbrannte Nachbarn den Grill nicht bereits vorher löschen, kann man also problemlos nach Entzündung des Zeitungspapiers für eine Viertelstunde den Balkon/Garten verlassen, die Fenster hermetisch schließen, um dann entspannt das Grillgut auf den nun optimal temperierten Grill zu legen.
Kurzgebratene Fleischteile werden hierbei optimal durch Würstchen ergänzt, die sich ebenso gut zum Finetuning des Appetits wie zur dekorativen Belegung des Grillrosts eignen.
Als ebenso einfache wie schnell zubereitete Sauce eignet sich eine 70:30-Mischung von Remoulade mit Sambal Manis (für Einsteiger tut's auch eine 90:10-Mischung).
Ein Aha-Erlebnis der besonderen Sorte bescherte mir heute der Genuss einer Tasse Espresso... Ganz abgesehen davon, daß ich ihn dringend brauchte war er wirklich ausgezeichnet. Wie der Zufall es so wollte kam dies nicht von ungefähr. Vielmehr wurde der Kaffeestand, an dem ich den Espresso bekam (war im Rahmen des Museumsfests im Reuchlinhaus in PF, aber das führt jetzt zu weit...) vom Inhaber eines Kaffeemaschinenladens geführt.
Die Espressomaschine war eine ECM Technika II, ein verchromter Metallklotz, der weit entfernt von vollautomatischer Handhabung ist, wie man sie von den Jura- oder Saeco-Maschinen her kennt. Der Kaffee wird auch nicht in dieser Maschine gemahlen, sondern in einer separaten Mühle.
Genau hierin liegt einer der besonderen Gründe für den außergewöhnlich guten Geschmack: Die Mühle ist getrennt von der Maschine und mahlt den Kaffee zudem feiner als dies in den Vollautomaten möglich wäre. Ist das Pulver feiner, muß das Wasser aber mit höherem Druck durch das Pulver gepresst werden, und zudem mit höherer Temperatur. Dies würden die Brühgruppen der Vollautomaten nicht länger als ein halbes Jahr mitmachen.
Kurz und gut: Falls ich mir jemals für zuhause eine Espressomaschine zulegen werde, wird dies so ein Teil sein. Dagegen schmeckt das, was ich bisher in den Büros so bekommen habe, wie gefärbtes Wasser. Wobei zugegebenermaßen das Nespresso-System an den Idealgeschmack schon sehr nah rankommt.
Ein weiterer, elementarer Tip, der gegen die bisherige goldene Regel geht, die mir allerorten eingebleut wurde: Bio-Vollmilch ist besser als 1,5%ige H-Milch. Letztere läßt sich zwar schneller aufschäumen, schmeckt aber bei weitem nicht so gut auf dem Kaffee. Auch das war geschmacklich sofort feststellbar.
Und, ja, dieses Thema ist die nahtlose Fortsetzung aller Techie-Diskussionen über Hubraum, Grafikkarten-Leistung oder Bauteilgewicht von Fahrrädern. Ich glaube, der domestizierte Edel-Informatiker kommt ohne sowas nicht aus.
Lesen Sie in der nächsten Folge: Röhrenverstärker...
Der Beef Deluxe verspricht Großes, kann es aber nicht ganz einhalten. Das Fleisch hat mehr Biß als bei einem normalen Hamburger. Die Sauce besteht mehrheitlich aus Tomatenmark mit etwas Kräutern.
Technisch läßt sich der Burger wegen seiner länglichen Form theoretisch gut essen, praktisch rutscht er auf einer Seite raus, weil er an den Tomaten entlanggleitet.
Daher: Note 2-3 im overall rating.