Nach einem langen Winter hat sich in den letzten Wochen der Frühling endlich durchgesetzt. Es wurde also Zeit, sich um das special feature unserer Wohnung, den Garten zu kümmern.
Gartenarbeit als solche war mir bisher eigentlich verhaßt, meine Eltern konnten mich nur unter Androhung monetärer Kompensation zur Gartenarbeit bringen.
Umso erstaunter war ich im Nachhinein, mit welcher Begeisterung ich in der lokalen Hornbach-Filiale Gartenbau-Artikel aller Art erstanden habe. Längst verschüttet geglaubte Erinnerungen kamen wieder hoch, als ich Grabschaufel, Pflanzholz und Hacke begutachtete.
Nur mit Mühe konnte ich mich davon abholten, einen sehr günstigen Elektro-Rasenmäher für unser strandtuchgroßes Rasenstück zu erstehen.
Die Gartenarbeit selbst läßt sich mit der Radio-Funktion des Mobiltelefons gleich viel leichter ertragen, ein Bier als Belohnung schadet aber auch nicht. Wichtig ist vor allem, daß ein Fortschritt sichtbar wird. Beim Unkrautjäten sollte daher mindestens der halbe Rasen umgegraben werden, und wenn man düngt, sollte der Dünger auch noch im Dunkeln gut sichtbar blau leuchten. An dieser Stelle also eine klare Absage an die wirklich unzeitgemäßen Bemühungen der ?ko-Fraktion. Viel hilft viel.
Seis drum, merkwürdigerweise hat die Gartenarbeit nicht nur Spaß gemacht, die Ergebnisse sind definitiv auch meß- und sichtbar.
Demnächst mehr an dieser Stelle - auch die Grillsaison hat begonnen, und nachdem die Nachbarn heute schon in der heiligen Mittagszeit am Sonntag laut- und geruchstark das Grillen begonnen haben, werden wir hier nicht zurückstehen....